SOPA Blackout: Kleines JavaScript, um auf Gesetzesentwurf hinzuweisen
Veröffentlicht am Freitag, 13. Januar 2012
Wer das Internet lieb hat, ist vermutlich SOPA-Gegner. Wer das nun auch nach außen hin zeigen und auf die Problematik aufmerksam machen möchte, kann ein kleines Skript namens SOPA-Blackout auf seiner Webseite einbinden: Es schwärzt die komplette Seite und stellt einen Informationstext zu SOPA dar; nach einem Klick wird der angezeigte Layer unsichtbar geschaltet und die eigentliche Seite sichtbar.
Kaum ein Gesetzesentwurf hat so viel Internet-Entrüstung ausgelöst wie die Anti-Piraterie-Legislatur SOPA: Der Stop Online Piracy Act es amerikanischen Copyright-Inhabern ermöglichen, die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte wirksam zu behinden. Zum Ärger zahlreicher Internet-Nutzer soll SOPA im Fall der Fälle recht tief in die Struktu des Internets eingreifen: Sollte der Entwurf Gesetz werden, könnten laut US-Recht nicht nur Domains gesperrt werden, die Urheberrechtsverletzungen begehen, sondern auch Unternehmen, die irgendwie mit dieser Seite koopierieren — etwa durch das Anbieten eines Bezahlsystems oder der Auflistung in einer eignene Suchmaschine. Dieser Theorie zufolge wären Seiten wie YouTube, Wikipedia und Facebook vor ein ernstes Problem gestellt, weshalb die Liste der Gegner des Entwurfes immer länger wird: Google, Facebook und Twitter gehören zu den prominenten Gegnern. Mehr Informationen findet man in einem schön geschriebenen Artikel der FAZ.
Bild: kalexanderson
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